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Weskow
eingemeindet seit: 01.01.1946 Ortsvorsteher: Andreas Schulze Der Ortsteil Weskow ...weiter
Weskow

eingemeindet seit: 01.01.1946
Ortsvorsteher: Andreas Schulze

Der Ortsteil Weskow befindet sich im südlichen Bereich des Landkreises Spree-Neiße und nördlich der Stadt Spremberg.
Die 1864 errichtete Bahntrasse quert die Gemarkung und zergliedert den Ort dadurch in zwei Siedlungsteile – Weskow und Weskow Ausbau.
Das regionale Oberzentrum Cottbus ist circa 20 Kilometer von Weskow entfernt.
Die L47 quert die Ortslage und verbindet Weskow mit Spremberg, sowie die L52 mit der Bundesstrasse B97.
Nordwestlich grenzt das Gebiet der Talsperre Spremberg und bietet durch gut ausgebaute Fahrradwege Erholungsmöglichkeiten. Entlang der Spreeaue lädt der Europäische Radweg mit dazugehörigen Rastplätzen nicht nur Sportbegeisterte für einen Ausflug ein. Die in großen Teilen zur Ortslage gehörende Ratsheide ist durch ein umfangreiches naturbelassenes Wegenetz ein Paradies für naturverbundene Wanderer und Skifahrer.
Der sorbische Name von Weskow ist Wjaska und kann mit „kleines Dörfchen“ übersetzt werden.
Weskow wurde wahrscheinlich 1510 erstmalig durch von Kottwitz erwähnt. Das Unterdorf mit seiner Dorfaue stellt den ältesten Siedlungsbereich des Dorfes dar und kann deshalb als das historische Dorfzentrum betrachtet werden. Von seiner ursprünglichen Siedlungsanlage her gehört Weskow zu den Sackgassendörfern. Es war einst ein geschlossenes Dorf, welches auf dem Höhenrücken, der steil zur Spree hin abfällt, errichtet wurde.
Im Jahre 1639 erhielt der Rittergutsbesitzer Albrecht von Maxen das Vorwerk einschließlich der Schäferei von Seyfried von Kittlitz aus Spremberg als Lehen.1689 gab es in Weskow unter anderem 6 Hüfner und 3 Büdner. Das Grundstück des ehemaligen Ausflugslokals Veilchental beherbergte um diese Zeit das damalige Amtsvorwerk. Im Jahr 1718 waren es 2 Hüfner und 9 Kossäten sowie 3 Hausleute. Die Schäferei wird 1818 erwähnt. Um 1820 werden 16 existierende Wirtschaften nachgewiesen.
Ab 1850 siedelten sich Bauern zunehmend in der Feldmark Richtung Slamener Ziegelei und hinter der Spremberg-Lujaer Chaussee an.
Bis 1864 entwickelte sich der Ort auf 20 ausgebaute Wirtschaften weiter. Zu dieser Zeit waren die meisten Bewohner wendischsprachig. Die Struktur der größeren Hofanlagen wurde im Wesentlichen um 1900 festgelegt. Die Straße zwischen Weskow und Spremberg wurde 1905 ausgebaut. Die ersten Wohnhäuser im Heidefrieden zwischen der Bahntrasse und der Liebigstrasse wurden ab 1910 errichtet. Die Wohnhäuser entlang der Sellessener Allee entstanden im Zuge der Vorbereitung der Kupferschachtanlage und werden danach auch als Kupfersiedlung bezeichnet.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde ein festes Feuerwehrgebäude errichtet. Von 1954 bis 1956 wurde die Trinkwasserversorgung der Siedlung eingebaut. Der Kindergarten wurde 1965 errichtet und bot anfangs 18 Plätze zur Betreuung der Kleinsten. 1970 erhielt der Ort eine Konsumverkaufsstelle.
1981 fand eine Neugestaltung des Friedhofes statt. Bis Mitte der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts kamen etwa 35 neue Eigenheime im Ort hinzu.

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